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PR Dominik Zeh

 
Hallbergmoos online, 14. März 2004
 
Der Wunder-Fighter
Zeh besiegt Leipold und wird deutscher Meister
 
Dominik Zeh / Foto: Kauper
 
Es war der große, nein der größte Tag im Leben eines Kämpfers, der nie aufgibt. Seit diesem Sonntag, dem 14. März, weiß der Hallbergmooser Ringer Dominik Zeh, warum er nie aufgibt. Bei der deutschen Freistil-Meisterschaft besiegte er den scheinbar unbesiegbaren Alex Leipold. Zehn Sekunden vor dem Ende machte der Mann mit den unfassbaren Nerven aus einem 2:3 ein 4:3 gegen die Lichtgestalt des deutschen Ringens.Immer wieder sagte Trainer Sepp Fritsch seinem Lieblingsschüler, dass er nur dann ein Großer wird, wenn er einmal einen Großen besiegt.
 
Zeh bezwang Fatih Özbas und besiegte Köllerbach damit. Es folgte eine Diskussion, ob Özbas noch ein Großer ist. Jetzt ist alles klar: Leipold ist immer noch ein Großer - und seit Sonntag ein gefallener Riese.Die Hallbergmooser Betrachter waren fassungslos ob dieses Kampfes. Leipold ging in Führung mit 1:0 und das war für das Publikum die Entscheidung. Man erwartete nicht, dass der Großmeister eine Wertung zulässt. Zeh belehrte die Experten eines besseren und schon sein 1:1-Ausgleichspunkt am Boden war so etwas wie ein kleines Wunder.
 
Der Schock legte sich wieder, als der große Favorit auf 3:1 davon zog und seinem x-ten deutschen Meistertitel entgegenlief. Doch Zeh demonstrierte auch auf der Matte dieses Selbstbewusstsein und den Glauben an sich. Vor dem Kampf sagte er, dass er heute Leipold packen kann. Und Nicki fightete, machte das 2:3 durch einen Beinangriff. Zehn Sekunden vor dem Ende passierte dann das Unglaubliche: Zeh erwischte den Großmeister mit einem Beinangriff fantastisch und brachte ich seitlich in die Brücke - 4:3 statt 2:3 und das fünf Sekunden vor dem finalen Gong.
 
"Das war eine Traumaktion", stammelte sein Trainer Sepp Fritsch, der das Gesehene genauso wie Meister-Vater Horst Zeh kaum fassen konnte. "ich habe eine Gänsehaut", sagte Fritsch, "das kann man nicht beschreiben."
 

Und auch Tom Sedlmeier kämpfte eine große Meisterschaft. Kurzzeitig hatte er sich den Ellenbogen ausgekugelt und wurde dennoch Dritter. Für den Eingeborenen aus Hallbergmoos ist dies ein Riesenerfolg und macht Appetit auf eine große Bundesliga-Runde.

Nico Bauer

 
 

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